Ton und Licht sucht eine*n neue*n Mitarbeiter*in!

Suchst du nach einem Job auf dem Campus?

Der studentische Servicebetrieb Ton und Licht sucht ab sofort eine*n Mitarbeiter*in für den Ton- und Lichttechnikverleih. Die Arbeitszeit ist flexibel und kann problemlos mit dem Uniterminplan abgestimmt werden. Der Stundenlohn beträgt 9,10€. Weitere Infomationen findest du hier.

Schicke deine Bewerbung bis zum 15.08.2017 an tonundlicht@asta-lueneburg.de!

Wir freuen uns auf dich 🙂

© hr

 

Das alte Kollektiv sagt Tschüss!

Liebe Studis,
die AStA-Legislatur ist vorbei, am Mittwoch wurden neue AStA-Sprecher*innen gewählt. Das möchten wir noch mal zum Anlass nehmen, uns bei euch zu bedanken: Es war uns eine Ehre, euch vertreten zu dürfen. Im vergangenen Jahr sind einige Projekte angestoßen worden, andere weitergeführt und krasse Veranstaltungen gelaufen. Danke an alle, die daran beteiligt waren – durch euer Engagement und eure Teilnahme wurden diese Dinge möglich! Besonderen Dank noch mal an Lisa und Ronja, die mit uns in dieser Amtszeit AStA-Sprecherinnen* waren, uns aber vorzeitig verlassen mussten. 
Hier noch mal kurz unsere Höhepunkte der Legislatur:
+ Einzug von Studis in eine Geflüchtetenunterkunft: Wohnungsnot ist ein großes Thema in Lüneburg, letztes Jahr konnten wir dann in Zusammenarbeit in der Stadt ein Modellprojekt starten, bei dem einige Studis in die Geflüchtetenunterkunft in Rettmer mit eingezogen sind. 
+ VG Wort-Unirahmenvertrag: Nach dem Schock letzten Herbst, ob ab Januar Texte auf myStudy verfügbar gemacht werden können, haben wir uns intensiv mit dem Urheber*innengesetz beschäftigt und Kritik daran gesammelt. Den Unmut über den Rahmenvertrag haben wir dann in einer Demo durch Lüneburg ausgedrückt, bei der 300 Menschen waren – richtig stark! Und die Texte bleiben wohl auch erhalten – das neue Gesetz ist beschlossen!
+ Zentralgebäude-Eröffnung: Nach langen Jahren, in denen es im AStA niemand geglaubt hätte, wurde dieses Jahr tatsächlich das Zentralgebäude eröffnet. Das haben wir zum Anlass genommen, uns noch einmal mit seiner Geschichte zu beschäftigen und transparent zu machen, warum wir den Neubau immer abgelehnt haben. Wir haben dann auch beschlossen, nicht in dieses Gebäude einzuziehen und konnten das auch in unserer Rede bei der Eröffnung der großen Runde mitteilen. Die Eröffnung war auf jeden Fall die Zeit mit den meisten unibezogenen Presseterminen 😉 Darüber hinaus haben wir uns dann mit dem studentischen Raum an der Uni beschäftigt und zusammen mit den Initiativen, dem StuPa, den Fachgruppenvertretungen und all unseren Referaten und Servicebetrieben ein Raumkonzept geschrieben, um der Uni geschlossen mitzuteilen, was wir eigentlich an Bedarf sehen. Da geht’s jetzt auch voran und wir finden Lösungen, um allen ein besseres Arbeiten in ihrem Engagement zu ermöglichen!
+ AStA Sommer OpenAir: Als Knaller am Schluss unserer Amtszeit haben wir dann noch ein Sommer OpenAir mit drei Bands, Kunst, Spielen etc. auf der Spielwiese organisiert. Über den Abend verteilt waren etwa 500 Leute da. Es war megaschön, hoffentlich kann das wiederholt werden!
Dazu kamen natürlich viele andere Sachen, die Organisation der Startwoche und Ersti-Party, der gesellschaft.macht.geschlecht-Aktionswochen, das Coraci, die Verhandlungen zum landesweiten Semesterticket, die überregionale Vernetzung in Niedersachsen und Deutschland, die Verhandlungen zur RPO, Gespräche über die Lohnerhöhung im AStA und und und...
Es war für uns eine unglaublich intensive Zeit, die sicherlich Hoch- und Tiefpunkte hatte, in der wir aber sehr viel gelernt haben und viele Erfahrungen sammeln konnten, die wir nicht missen wollen. Jetzt ist aber Zeit für ein neues Kollektiv mit neuen Ideen und anderen Schwerpunkten. Wir wünschen Laura, Léa und Linda eine tolle Amtszeit und unterstützen sie, wo wir können!
So long!
Susanna, Ben, Lisa
#notyourastaanymore

Syrien-Vortrag: Dr. Kamal Sido

Seit nunmehr über sechs langen Jahren herrscht in Syrien der Bürgerkrieg, und mit ihm großes menschliches Leid inner- und außerhalb des Landes. In Berichterstattung und öffentlichem Bewusstsein gerät dieser Konflikt mittlerweile in den Hintergrund, zumal mit den flüchtenden Menschen auch politische Auseinandersetzung und Mitgefühl vor befestigte Grenzen verbannt scheinen. Wie aber stellt sich aktuell die Konfliktsituation im Kontext dar? Um mehr darüber zu erfahren, haben wir Dr. Kamal Sido, Historiker und Nahost-Referent bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eingeladen.

Di., 27.6., 18:00, W HS1 (Rotes Feld!)

Beantrage JETZT deine Briefwahl

Du bist am 24. September nicht in Lüneburg aber hier gemeldet?
An diesem Tag findet die Bundestagswahl 2017 statt und damit du von deinem Wahlrecht Gebrauch machen kannst, hier knapp deine Optionen zur Beantragung von Briefwahl:

1) ab sofort formlos Wahlschein bzw. Briefwahlunterlagen beantragen:
per Email: wahlbuero@stadt.lueneburg.de (Eingang bestätigen lassen!)
oder Post: Hansestadt Lüneburg, Rathaus – Wahlbüro – Am Ochsenmarkt, 21335 Lüneburg

2) persönlich vor Ort beantragen: ab Ende August im Lüneburger Rathaus (Am Ochsenmarkt, im alten Stadtarchiv, Zugang über Rathausgarten)

3) die Wahlbenachrichtigung benutzen (wird dir ab Ende August zugeschickt). Geb dabei deine korrekte Meldeadresse und Geburtsdatum an.

Mach das so früh wie möglich, sonst vergisst du es

Die Unterlagen werden dir an jede beliebige Adresse geschickt, auch ins Ausland. Werden dann ab Ende August/Anfang September zugeschickt. Das alles gilt für dich mit eingetragenem Wohnsitz in Lüneburg, aber anderswo funktioniert das gleich.
mehr Infos unter: www.hansestadtlueneburg.de/wahlen

© si

Du suchst einen Job? Wir haben da etwas für dich! =)

Du hast dich schon immer gefragt, was du mit diesem freien Mittwoch anfangen sollst?

Und schreibst gerne Protokolle?
Dann haben wir genau das Richtige für dich. Bewirb dich als Protokollant*in im AStA!
Die monatliche Arbeitszeit beträgt 10-15 Stunden im Monat mit einer Vergütung von 9,10€ die Stunde. Die AStA-Sitzung findet mittwochs
(in der vorlesungsfreien Zeit 14-tägig) um 14.30 Uhr statt.

Weitere Infos findest du hier.

Schicke uns deine Bewerbung bis zum 25.07.2017 an personal@asta-lueneburg.de


Möchtest du gerne mehr als 10-15 Stunden im Monat arbeiten?
Dann bewirb dich als Protokollant*in im StuPa!
Hier beträgt die monatliche Arbeitszeit 40 Stunden im Monat mit einer Vergütung von 9,10€ die Stunde.

Die StuPa-Sitzung findet ca. jeden zweiten Mittwoch um 14:30 Uhr statt.
Die Termine für die nächste Sitzung und weitere Infomationen findest du hier.

Schicke uns deine Bewerbung bis zum 13.08.2017 an personal@asta-lueneburg.de

© hr

Sprechstunde BAföG-, Finanzierungs- & Sozialberatung Vorlesungsfreiezeit

Die Sprechstunde der BAföG-, Finanzierungs- und Sozialberatung findet in der Vorlesungszeit bis auf weiteres nach persönlicher Absprache statt.
Falls ihr Beratungsbedarf habt, der Schuh irgenwo drückt oder euch eine Frage unter den Nägeln brennt, dann meldet euch bitte unter:

bafoeg@asta-lueneburg.de

Wir finden dann zeitnahe einen Termin 🙂

 

Last Minute-Aktionstraining Geh20 der feministischen Initative

25. Juni | 14:00-18:00 | Raum: RW 115 (Campus Rotes
Feld, Rotenbleicher Weg 67, Lüneburg)

Zielgruppe: Menschen mit und ohne Aktionserfahrung, open to all gender

Was ist geplant, wenn in Hamburg im Juli 2017 der G20-Gipfel
stattfindet? In diesem Workshop möchten wir uns gemeinsam auf die
Proteste vorbereiten. Wie können wir uns in Bezugsgruppen organisieren
und warum ist das sinnvoll? Wie können Demonstrationen und Blockaden
erfolgreich sein? Was müssen wir im Umgang mit der Polizei beachten? Und
wie können wir bei all dem solidarisch füreinander da sein und dafür
sorgen, dass es uns während und nach den Aktionen gut geht?

Eine Vorbereitung und Auffrischung für neue und erfahrene Aktivist*innen
– für die G20-Proteste und darüber hinaus.

Freier Eintritt
Eine Veranstaltung mit der Feministischen Initiative Lüneburg.
Unterstützt von PENG!

Kürzelliste für internetbasierte Auftritte des AStA Lüneburgs

$ – Finanzreferat
ap – ARCHIPEL Referat
al – Alternative Lehre
ar – Antira
br – Bürodienst
es – EliStu
hr – Personalreferat
kr – Konrad
ll – Lautleben Referat
öl – Öko?-Logisch! Referat
pg – PENG! Referat
pr – Öffentlichkeit
qg – QuARG
rr – Katerfrühstück/ Radioreferat
si – Sprecher*innenkollektiv
sk – Semesterticket Kultur
tl – Ton & Licht
tr- Theater Referat
uk – Unikino Lüneburg
wz – Wohnzimmer Referat
Diese Kürzel sind bei Veröffentlichungen der referatsübergreifenden Internetauftritte des AStA Lüneburgs anzugeben. Ansprechpartner*innen und Kontaktadressen können den jeweiligen Referatsvortellungen entnommen werden. Diese Liste wurde auf Initiative des unten aufgeführten StuPa Beschlusses erstellt und findet ab dem 19.07.17 Anwendung.
StuPa Beschluss vom 12.07.2017:
„Das  Student*innenparlament beschließt  nachfolgendes Vorgehen zur Erhöhung  der Transparenz bei der Erstellung  von Einträgen auf internetbasierten,  offiziellen Seiten des  Student*innenparlaments und des Allgemeinen  Student*innenausschusses: Am  Ende eines erstellten Eintrages (z. B. auf  Facebook, …) muss die  verantwortliche Struktur ein Kürzel angeben.  Eine Übersicht über alle  verwendeten Kürzel inkl. den dafür  verantwortlichen Personen ist  hochschulöffentlich bekanntzumachen.“
© si

Informationen zur Briefwahl für die Bundestagswahl 2017

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campus.grün hat für die 2. ordentliche Sitzung des 12. Student*innenparlaments am 12. Juli 2017 einen Aufruf beantragt. Nachstehendes wurde mit 14 : 0 : 0 (dafür : dagegen : Enthaltung) geändert angenommen.

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Informationen zur Briefwahl für die Bundestagswahl 2017

Am 24. September 2017 wird in Deutschland der nächste Bundestag gewählt.

Zu diesem Zeitpunkt befinden sich viele von uns Student*innen aufgrund der Semesterferien nicht in Lüneburg und Umgebung. Macht von eurem Wahlrecht Gebrauch und beantragt noch heute Briefwahl – Dafür habt ihr 3 Optionen:

Gilt für alle mit Wohnsitz in der Hansestadt Lüneburg, funktioniert anderswo aber nach dem gleichen Prinzip:

  1. Formlos Wahlschein bzw. Briefwahlunterlagen per E-Mail (Eingang bestätigen lassen!) oder Post beantragen:

    Hansestadt Lüneburg, Rathaus – Wahlbüro –
    Am Ochsenmarkt, 21335 Lüneburg
    wahlbuero@stadt.lueneburg.de

  2. Ihr nutzt die Wahlbenachrichtigung, die euch ab Ende August zugesandt wird dazu. Gebt dabei jeweils eure korrekte Meldeadresse und das Geburtsdatum an.
  3. Persönlich vor Ort. Dies könnt ihr ab Ende August im Lüneburger Rathaus (Am Ochsenmarkt, im alten Stadtarchiv, Zugang über Rathausgarten) tun.

Die Unterlagen könnt ihr euch an jede beliebige Adresse schicken lassen, auch ins Ausland. Verschickt wird das Ganze Ende August/Anfang September. Weitere Informationen findet Ihr unter: www.hansestadtlueneburg.de/wahlen

…nicht abwarten, Briefwahl beantragen. Denn ihr entscheidet mit, wie die nächste Regierung aussieht!

 

 

Link zur Stellungnahme im PDF-Format: 2017-07-12_Information zur Bundestagswahl

Schließung des Master-Studiengangs Bildungswissenschaft – Educational Sciences (M.A.)

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Die Fachschaft Bildung hat für die 1. ordentliche Sitzung des 12. Student*innenparlaments am 21. Juni 2017 eine Stellungnahme beantragt. Nachstehendes wurde mit 15 : 0 : 0 (dafür : dagegen : Enthaltung) geändert angenommen.

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„Schließung des Master-Studiengangs
Bildungswissenschaft – Educational Sciences (M.A.)“

Die Fachschaft Bildung einschließlich der ihr angehörigen Fachgruppenvertretungen sprechen sich gegen eine Schließung des Master-Studiengangs „Bildungswissenschaft – Educational Sciences (M.A.)“ aus.

Die Studierenden kritisieren, dass im Zuge der geplanten Abschaffung nur mangelhaft informiert wurde beziehungsweise nicht die Perspektive der Studierendenschaft angefragt wurde. Ebenso wurden Potentiale zur Verbesserung, insbesondere in der Bewerbung des Angebots, nicht ausgenutzt. Der Master-Studiengang bietet eine Anknüpfungsmöglichkeit für verschiedene Bachelorstudiengänge der Leuphana Universität Lüneburg; nicht nur für die Absolvent*innen des Bachelor-Studiengänge „Lehren und Lernen (B.A.)“ und „Berufliche Bildung in der Sozialpädagogik (B.A.)“, sondern auch aus anderen Fakultäten (Kultur- und Nachhaltigkeitswissenschaften) mit dem Minor Bildungswissenschaften. Diese Möglichkeiten wurden nicht ausreichend kommuniziert.

Die Bewerber*innenzahlen sind deutlich höher, als die Anzahl der tatsächlichen Zulassungen, was für ein grundsätzliches Interesse an dem Studiengang steht. Der kostenpflichtige Englischtest, für den es keine Nachreichfrist gibt, stellt hier eine große Hürde dar. Die Vielfalt der Anschlussmöglichkeiten für externe Bewerber*innen wird ebenfalls nur unzureichend kommuniziert. Beispielsweise die Erstellung von Profilen aktiver oder ehemaliger Studierender zur Orientierung für Interessierte auf der Homepage wurde nicht weiter genutzt.
Der Studiengang mit seiner Bildungsperspektive über Schule hinaus, öffnet den Blick für ein innovatives Forschungsfeld. Auch wenn die Schwerpunktsetzung des Studienganges mit dem Begriff „Community Education“ nicht direkt selbsterklärend ist, so handelt es sich dabei doch um ein wichtiges Feld in der Auseinandersetzung mit Kooperationen zwischen Schule und außerschulischen Bildungsträger*innen sowie demokratischen und individuellen sowie gruppenbezogenen Bildungsprozessen. Erziehungs- und Bildungsprozesse vollziehen sich heute in komplexen gesellschaftlichen und institutionellen Bezügen. Der Master-Studiengang „Bildungswissenschaft – Educational Sciences (M.A.)“ bietet die Möglichkeit, sich von Grund auf mit dem Bildungssystem und seinen Zusammenhängen intensiv auseinanderzusetzten, dieses mehrperspektivisch sowie kritisch zu reflektieren und konstruktiv an Veränderungen mitzuwirken. Es ist aus gesamtgesellschaftlicher Perspektive von enormer Bedeutung, Expert*innen in diesem Bereich auszubilden, da Bildung einen immer größeren Raum im Leben eines Menschen einnimmt, wobei die Bildungsstrukturen immer undurchsichtiger werden. Durch Ideale, Werte und Visionen, aber auch innovative Lehr-/Lernarrangements und Ansätze für zukünftige Bildungsprozesse in Deutschland werden Studierende der Bildungswissenschaft dazu befähigt, als aktive Akteur*innen im Bildungsbereich zu einer nachhaltigen, humanistischen und handlungsorientierten Zivilgesellschaft im 21. Jahrhundert beizutragen.

Von dieser erziehungswissenschaftlichen Perspektive profitiert auch das Angebot im Lehramtsstudium. So wird nicht nur die Diversität unter den Studierenden gefördert, sondern durch die Vernetzung mit den unterschiedlichen Fachbereichen auch die Diversität der Lehre. Ebenso stärkt der Erhalt des einzigen nicht auf Schule fokussierten Master-Studiengangs ein weit gefasstes Bildungsverständnis, welches vor allem auch in der Fakultät Bildung seinen Platz haben sollte.

Wir freuen uns, dass der Fakultätsrat der Fakultät Bildung diese Meinung durch seine ablehnende Stellungnahme zur Schließung am 14. Juni 2017 bekräftigt hat. Als Konsequenz fordern wir, diese Unterstützung zukünftig nach innen und außen deutlicher zu vertreten. Planungen hinsichtlich eines alternativen Angebots sollten fortgeschritten sein, bevor ein nichtausgelasteter Studiengang geschlossen wird.

Interdisziplinarität wird in diesem Studiengang nicht nur durch die heterogene Studierendenschaft gelebt, sondern auch durch die Major-Minor-Kombinationen. Der Bereich Kinder- und Jugendhilfe wird insbesondere durch die Wahlmöglichkeit des Minor „Sozialpädagogik“ und bereits im Major verankerte Module abgedeckt. Auch der Minor „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ passt zum Profil der Leuphana Universität Lüneburg und stellt ein Alleinstellungsmerkmal des Studiengangs dar. Dieses Potential sollte eher verstärkt genutzt werden. Der Minor „Kulturell-Ästhetische Bildung“ bietet vielfältige Anknüpfungsmöglichkeiten in wichtigen Tätigkeitsfeldern und bietet den Studierenden somit noch mehr Möglichkeiten zur individuellen Schwerpunktsetzung. Durch die Teilnahme am Komplementärstudium findet zudem eine Vernetzung mit den übrigen Master-Studiengängen der Leuphana Universität Lüneburg statt, der in den spezifischen Lehramtsstudiengängen nicht vorgesehen ist, und als Bereicherung empfunden wird.

In seiner jetzigen Gestaltung baut der Master-Studiengang „Bildungswissenschaft – Educational Sciences (M.A.)“ auf vielfältige universitäre und außeruniversitäre Hintergründe auf und bietet die Möglichkeit zu individuellen Bildungsprozessen im Sinne eines selbstbestimmten Lernens.

Wir setzen uns für den Erhalt des Studiengangs als Master of Arts ein und fordern die Stärkung der Potentiale, die sich aus dem Angebot ergeben.

 

 

Link zur Stellungnahme im PDF-Format: 2017-06-21_Schließung des Master-Studiengangs Bildungswissenschaft

Für eine friedliche und gerechte Weltwirtschaftsordnung statt G20

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Die Liste dielinke.SDS hat für die konstituierende Sitzung des 12. Student*innenparlaments am 07. Juni 2017 eine Positionierung bzw. einen Arbeitsauftrag beantragt. Nachstehendes wurde mit 10 : 1 : 4 (dafür : dagegen : Enthaltung) geändert angenommen (bei zwei nicht-abgegeben Stimmen).

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„Für eine friedliche und gerechte Weltwirtschaftsordnung statt G20“

Nach Planung der Bundesregierung und des Hamburger Senats soll der nächste G20-Gipfel im Juli 2017 in Hamburg stattfinden. Bei diesen Gipfeln treffen sich, als Reaktion auf die seit 2008 anhaltende tiefe Zivilisationskrise, die Regierungschefs und Finanzminister der wirtschaftsstärksten Nationen sowie zahlreiche Bankchefs wie auch Lobbyisten und inszenieren sich als Weltregierung – ohne jede Legitimation. Sie kommen nicht umhin, einige der großen Probleme dieser Zeit zu behandeln, wie die kriegerischen Eskalationen und Umweltzerstörung – stellen sich sogar als die Retter dar, diese Probleme zu lösen. Da sie aber bestrebt sind, die neoliberale (Un-)Ordnung zu retten, indem sie den „Freihandel“ (=Deregulierung) untereinander ausbauen (z.B. mit TTIP und CETA), die Austeritätspolitik forcieren und Lohn- und Steuerdumping verfestigen wollen, haben sie keine Antwort darauf. Die Gipfel sind Teil des Problems, nicht der Lösung.

Demgegenüber tritt die Studierendenschaft Lüneburg für die Überwindung des Rechts des Stärkeren ein, um sich an der umfassenden Verwirklichung der menschlichen Würde zu beteiligen. Das heißt: Frieden und Abrüstung, gute Ernährung und eine Gesundheitsversorgung, die gesund hält, Bildung, die aufklärt und Kultur, die befreit – für alle Menschen. Die Studierendenschaft bekennt sich zu zielführendem Umwelt- und Klimaschutz. Dafür engagieren wir uns unter anderem mit der Beteiligung an einem sozialen Gegengipfel der 7 Milliarden für Frieden und soziale Gerechtigkeit. Die Bevölkerung entscheidet selbst am besten, was für alle gut ist.
Den Gipfel in Hamburg sollen um die 15.000 Polizeikräfte absichern, Kameras den Innenstadtbereich überwachen und Absperrungen den Verkehr in der Stadt massiv einschränken – ein Szenario, das keiner Stadt zumutbar ist.

Um einer humanen Entwicklungsperspektive den Weg zu bahnen spricht sich die Studierendenschaft dafür aus, dass in den internationalen Beziehungen, anstelle der G7 und G20, aufbauend auf dem Völkerrecht, der UN Menschenrechte-Charta und dem UN-Sozialpakt, die demokratischen Strukturen der Vereinten Nationen ausgebaut und gestärkt werden. Statt Millionen Euro für einen G20-Gipfel zu verschwenden (in Toronto 2010 waren es 1 Mrd. Dollar) fordern wir, diese sinnvoll für die nötigen Investitionen in Soziales, Bildung, Kultur, Gesundheit, Inklusion, Integration und Infrastruktur zu nutzen.

Dafür unternimmt die verfasste Studierendenschaft zusammen mit ihren Bündnispartnern folgende Schritte:
• Verbreitung von Aufklärungsmaterial sowie die Unterstützung entsprechend öffentlicher Veranstaltungen
• das Mitwirken an Bündnisaufrufen sowie Kampagnen
• die umfassende Mobilisierung zum Gegengipfel der 7 Milliarden und die Beteiligung daran

Wir rufen auf zum friedlichen Protest und lehnen Gewalt von und gegen Demonstrant*innen kategorisch ab.

 

Link zur Stellungnahme im PDF-Format: 2017-06-07_Für eine friedliche und gerechte Weltwirtschaftsordnung statt G20