Monat: Juni 2015

AStA Hochschulsport Sommerfest

Collage AStA Sommefest miniHeute hat das diesjährige AStA Hochschulsport Sommerfest stattgefunden. Mit einem gemeinsamen Stand mit dem AStA Wohnzimmer war auch das QuARG auf Spielwiese vertreten.

Neben viel Glitzer und der Möglichkeit Button zu basteln, haben wir die Besucher*innen des Sommerfests an unserem Stand dazu aufgefordert sich mit Privilegien auseinanderzusetzen. Was bedeutet es zum Beispiel weiß, männlich, christlich, heterosexuell, cis-gender, able-bodied oder Teil einer Klasse zu sein? Und was bedeutet es, wenn man das nicht ist?

Diversity Tag 2015

Heute findet der diesjährige Diversity Tag statt. Den haben wir zum Anlass genommen im Hörsaalgang unsere Kommiliton*innen zu fragen, was für sie Vielfalt bedeutet. Hier findet ihr ein paar Impressionen von unserer Aktion:
Was ist Vielfalt 2Button und StickerWas ist Vielfalt?

8. queer*feministisches Bundestreffen

Heute endete das viertägige 8. queer*feministische Bundestreffen im Schloss Martinfeld bei Schirmberg in Thüringen. Stellvertretend für das QuARG hat auch ein*e Vertreter*in an dem Bundestreffen, sowie den Workshops, Vorträgen und der Bundeskonferenz teilgenommen und wird in der nächsten Sitzung von dem Treffen berichten.

Vortrag: „Ain’t I a woman?“ – Intersektionalität und Schwarzer Feminismus

Plakat: Ain't I a woman?

Den heutigen Diversity Tag zum Anlass wird Makda Isak ab 19:00 Uhr im Hörsaal 5 über Intersektionalität und Schwarzer Feminismus. Und das erwartet euch:

„Ain’t I a woman?“ – Intersektionalität und Schwarzer Feminismus

Die Schwarze, US- amerikanische Frauenrechtlerin und ehemalige Sklavin Sojourner Truth beklagte mit ihrer Rede „Ain’t I a woman?“ im Jahr 1851 das Ausschließen Schwarzer Frauen von der damals entstehenden Frauenbewegung in den USA. Sie machte darauf aufmerksam, dass Schwarze Frauen, neben rassistischen Erfahrungen, die sie mit Schwarzen Männern teilen, auch als Frau Diskriminierung erfahren, dies jedoch von dem Großteil der Gesellschaft nicht beachtet wird. Über ein Jahrhundert später wurde der Begriff „Intersektionalität“ von der afroamerikanischen Juristin Kimberle Crenshaw eingeführt, um die Mehrfachdiskriminierung von Schwarzen Frauen zu benennen.
Doch was genau bedeutet Intersektionalität? Wie werden hierbei die Kategorien „gender, race and class“ betrachtet? Und wie kommt es, dass bis heute die Sufragettenbewegung im wissenschaftlichen, sowie öffentlichen Diskurs unkritisch als Meilenstein für den (weißen) Feminismus gefeiert wird?
Mit diesen Fragen beschäftig(t)en sich Schwarze feministische Aktivistinnen und Literatur- und Sozialwissenschaftlerinnen wie Angela Davis, bell hooks, Audre Lorde und Patricia Hill Collins, welche den Black Feminism mitgestalte(t)en und dazu beigetragen haben, dass Lebensrealitäten von marginalisierten Menschengruppen in der Wissenschaft und Öffentlichkeit nicht mehr ignoriert werden.
Der Vortrag bietet einen anschaulichen Überblick über den (US-amerikanischen) „black feminism“, ihre zentralen Akteurinnen und analysiert die Problematik des Wunsches nach einem „universellen“ Feminismus.

Makda Isak studiert seit Oktober 2013 an der Johannes Gutenberg Universität Mainz Politikwissenschaft und Ethnologie. Sie ist Referentin des autonomen AlleFrauen*referats des AStAs der Uni Mainz, wo sie Veranstaltungen über Feminismus, (Anti)-Rassismus und Queerness organisiert. Außerdem ist sie Mitbegründerin der People of Color Hochschulgruppe, welche von und für Studierende of Color zum solidarischen Austausch und Veranstaltungen rund um Anti- Rassismus und postkoloniale Studien gegründet wurde.

Öffnungszeiten AStA Büro

In der Vorlesungszeit:
Mo: 10:00 – 14:00 Uhr
Di: 10:00 – 16:00 Uhr
Mi: 10:00 – 16:00 Uhr
Do: 10:00 – 16:00 Uhr
Fr: 10:00 – 14:00 Uhr

In der vorlesungsfreien Zeit:
Di & Do: 10:00 – 14:00
Telefon: 04131 – 677 1510

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