Monat: Dezember 2016

Pressemitteilung: Positionierung zur Wahl von Claudia Meyer zur Hauptamtlichen Vizepräsidentin

Am 12.12.2016 wählte der Senat der Universität Lüneburg Claudia Meyer, die bisherige Leiterin der Universitätsentwicklung und -verwaltung, zur neuen Vizepräsidentin, auch der Stiftungsrat bestätigte die Wahl. Sie hat allerdings ein ähnliches Angebot aus Kiel, ihre Entscheidung steht noch aus. Nichtsdestotrotz möchte der Allgemeine Student*innenausschuss (AStA) der Universität Lüneburg seine Position zum Verfahren und zur Wahl kundtun.

Susanna Dedring teilt die positiven Aspekte der Wahl mit: „Wir begrüßen, dass die Wahl auf eine Frau* gefallen ist und die Überrepräsentation von Männern in leitenden Hochschulgremien somit etwas reduziert wurde. Weiter ist positiv zu beurteilen, dass das Ressort von Verwaltung und Finanzen jetzt, wie im Niedersächsischen Hochschulgesetz vorgesehen, auch fester Teil des Präsidiums ist.“ Beides findet sich in der vom Student*innenparlament am 13. Januar 2016 beschlossenen Forderung zur Wahl der*des neuen Vizepräsident*in.

Benjamin Christodoulou urteilt: „Frau Meyer hat in ihrem beruflichen Werdegang die Universität Lüneburg nie verlassen. Insofern ist an ihrer Qualifikation zu bemängeln, dass sie keine neuen Denkanstöße in ihr Amt mitbringt, sondern den schon oft von der Student*innenschaft kritisierten unternehmerischen Kurs der Universität weiterführen will. Überdies steht zu befürchten, dass sich nicht viel an ihrer bisherigen Tätigkeit ändern wird, abgesehen vielleicht von einer gestärkten Verhandlungsposition gegenüber dem restlichen Präsidium. Dafür spricht insbesondere, dass seitens des Präsidiums wie auch von Frau Meyer selbst keine Notwendigkeit zur Neubesetzung ihrer vorherigen Position als Leiterin der Verwaltung gesehen wird, sondern die Möglichkeit, einzelne Aufgaben an ein*e Referent*in der hauptamtlichen Vizepräsidentin abzugeben. (mehr …)

LautGeflüster Poetry Slam

Unser LautGeflüster Slam geht in die dritte Runde!
Zusammen mit Kulturrausch und euch werden wir wieder einen gemütlichen Abend gestalten.
Wir freuen uns schon sehr darauf und hoffen ihr kommt zahlreich!

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Workshop: Queer Basics

 

ACHTUNG: Wir starten ca. 45 Minuten später als geplant, also um 18:45! Wir freuen uns auf euch! 🙂

Muriel Aichberger kommt uns wieder einmal mit einem interessanten Thema besuchen, also kommt vorbei, wir freuen uns!   Wann?:  Mittwoch, 14. Dezember 2016, 18:45 Uhr    Wo?: C6.320

Kleine Beschreibung:
Der Begriff Queer geistert seit den 90er Jahren im akademischen und aktivistischen Kontext herum, aber was ist das eigentlich?
Der partizipative Vortrag gibt einen Überblick über Grundlagen und Entwicklungen. Zunächst werfen wir einen Blick in die Queer-Studies und schauen uns an, was ‚queer‘ akademisch eigentlich kann. Danach betrachten wir die aktivistische Seite, also queer Politics und queere Kunst. Außerdem werden Problemstellungen vor denen queerer Aktivismus heute steht und aktuelle Kämpfe innerhalb der queeren Bewegung(en) beleuchtet.

Aufruf zur Demonstration gegen den Unirahmenvertrag mit der VG Wort

studieren-wie-in-den-90ernFür Studierende und Lehrende wie auch für alle anderen Universitätsmitglieder wird sich ab dem 1. Januar 2017 in Deutschland vieles zum Negativen verändern: Der Zugang zu wissenschaftlichen Texten, die zum Studieren, Lehren und Forschen unerlässlich sind, wird deutlich erschwert.

Deswegen rufen wir alle zur Demonstration am 10.12.2016 in Lüneburg um 12 Uhr auf. Wir beginnen am Roten Feld und ziehen dann in die Innenstadt.

Dass die Umstände sich derart verschlechtern, ergibt sich daraus, dass sich unsere Universität – wie viele andere Unis auch – weigert, einen neu aufgesetzten Vertrag mit der VG Wort zu unterzeichnen. Dieser sieht nämlich Einzelmeldungen für jeden Text vor, der an den Hochschulen verwendet wird. Das dies einen enorm hohen Aufwand und somit deutlich gesteigerte Kosten bedeutet, hat ein Pilotprojekt in Osnabrück ergeben. Bei den Neuverhandlungen zwischen Kultusministerkonferenz, dem Bund und der VG Wort scheinen diese Ergebnisse allerdings keine große Rolle gespielt zu haben.

Als Resultat von Intransparenz, Nichtbeteiligung der Betroffenen und Hörigkeit gegenüber den Verlagen/der VG Wort liegt ein Vertrag vor, den eigentlich keine Hochschule unterzeichnen will. Nun gibt es erst mal gar keine urheberrechtlich geschützten Texte mehr über myStudy oder vergleichbare Plattformen. Das bedeutet, dass ein Studieren wie bisher nicht mehr möglich ist. Technische Entwicklungen, die den Zugang zu Literatur deutlich erleichtert haben, können nun nur noch begrenzt genutzt werden, dafür darf der Kopierer im Jahr 2017 sein großes Comeback feiern. Studierende und Lehrende haben einen vermehrten Arbeitsaufwand, der weder zu Bildung noch zu Erkenntnisgewinn beiträgt und vermeidbar ist.

Doch das darf kein Dauerzustand werden!

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Öffnungszeiten AStA Büro

In der Vorlesungszeit:
Mo: 10:00 – 14:00 Uhr
Di: 10:00 – 16:00 Uhr
Mi: 10:00 – 16:00 Uhr
Do: 10:00 – 16:00 Uhr
Fr: 10:00 – 14:00 Uhr

In der vorlesungsfreien Zeit:
Di & Do: 10:00 – 14:00
Telefon: 04131 – 677 1510

Ihr findet uns jetzt auch bei Twitter! @AStA_Lueneburg

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