Monat: Januar 2017

Vortrag: Geschlechtersensible Sprache – Was? Warum? Wie?

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Am Mittwoch, den 1. Februar besucht uns Stephan und spricht ab 18:30 Uhr im Plan B über geschlechtersensible Sprache.

Darum geht’s im Detail:
Ob Sternchen, Unterstrich, großes I oder kleines x – es gibt viele Möglichkeiten zu gendern. Doch warum das Ganze? Es geht doch darum, was ich meine und nicht darum, was ich sage?
Anhand einer kurzen sprachwissenschaftlichen Einführung werden die Hintergründe für geschlechtersensible Sprachhandlungen erläutert. Anschließend wird näher auf geschlechtergerechte und pseudo-gerechte Sprachformen eingegangen sowie ihr für und wider erörtert. Zum Abschluss der Vortrags werden weiterführende Möglichkeiten sprachlich zu handeln sowie ihr (anti-)diskriminierendes Potential aufgezeigt und zu einem Austausch über eigene Erfahrungen, Tipps und Tricks im Alltag und an der Universität eingeladen.

Stephan Baglikow studiert Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg und Elektrotechnik an der technischen Universität Berlin. Gender und Queer Studies sind in seinem Kuwistudium Querschnittsthemen. Seit dem Beginn seines Studiums engagiert er sich queer*feministisch und gründete im Zuge dessen das QuARG Lüneburg.

Stellungnahme zum Angriff auf eine Lüneburger Moschee

In der Nacht vom 04. auf den 05. Januar kam es zu einem rassistisch motivierten Angriff auf eine Moschee in der Dahlenburger Landstraße. Der AStA verurteilt diese Tat, positioniert sich gegen rassistische Hetze und Gewalt und kritisiert den nachlässigen Umgang der Polizei mit derartigen Vorfällen:

Lüneburger Polizei bagatellisiert Angriff auf Moschee

In der Nacht vom 04. auf den 05. Januar 2017 kam es zu einem wahrscheinlich rassistisch motivierten Angriff auf eine Moschee in der Dahlenburger Landstraße. Dabei wurde vor dem Gebäude rote Farbe ausgeschüttet und, vermutlich mit einem Steinwurf, eine Fensterscheibe beschädigt.

Bereits in der Nacht zum 07.10.2016 wurden auf dem Parkplatz hinter der Moschee am Lüner Weg mehrere Autos zerkratzt. Augenzeugen berichteten, dass einer der Kratzer ein Hakenkreuz darstellen könnte. Die Umstände lassen auch hier auf eine gezielte Tat schließen.

Die Antifaschistische Aktion Lüneburg/Uelzen berichtet von weiteren Angriffen auf diese Moschee: So wurden 2008 fünf Scheiben eingeschlagen und im März 2013 kam es zu Farb-Schmierereien.

Sie schreibt weiter:
„Im letzten Jahr tauchten in den östlichen Stadtgebieten – Kaltenmoor, Neu Hagen, Lüne-Moorfeld, Ebensberg – von Lüneburg immer wieder Naziaufkleber und rechte Schmierereien auf. Betroffen davon war im Herbst auch der Gedenkstein für die deportierten Jüdinnen und Juden aus Lüneburg.

Bundesweit steigen in den letzten Monaten die Zahlen rassistischer Übergriffe auf Geflüchtete und muslimische Einrichtungen. (mehr …)