Monat: März 2017

EliStu sucht ab Mai eine*n Mitarbeiter*in für die Koordination und Beratung

EliStu (Eltern im Studium) bietet eine Kinder-Not-Betreuung an, die es zu koordinieren gilt. Neben der Betreuung von Kindern gibt es allerdings auch die Beratung für Student*innen zu Schwangerschaften und Studienfinanzierung und für Eltern zur Kinderbetreuung.

Dir liegt das Planen und Koordinieren und du kannst dir das für Veranstaltungen und Feste von EliStu vorstellen? Du bist strukturiert und koordinierst gerne? Bist einfühlsam und sensibel und fühlst dich dazu bereit beratend tätig zu sein?
Dann bewirb dich bis zum 23.04.2017 unter elistu@uni-lueneburg.de.

Weitere Infos erhältst du während der EliStu Bürozeiten oder hier.

PM: AStA zieht nicht in Libeskind-Bau: Studierendenvertretung zieht Konsequenzen aus der jahrelangen Kritik

Folgende Pressemitteilung haben wir am 9. März anlässlich der Einweihung des Zentralgebäudes veröffentlicht. Kurz gesagt haben wir uns anschließend an unsere jahrelangen Kritik entschieden, nicht in das Gebäude umzuziehen. Außerdem kritisieren wir die Umbenennung der Uelzener Straße in Universitätsallee.

Am 11. März wird nach etwa zehnjähriger Planung das Zentralgebäude der Leuphana eröffnet. Die Studierendenschaft der Universität Lüneburg hat diesen Prozess stets kritisch begleitet und sich dafür eingesetzt, dass die vielfältigen Fehlentwicklungen im Rahmen der Entstehung nicht in Vergessenheit geraten. Der AStA kann über das Geschehene nicht hinwegsehen und wird deswegen das Angebot der Universität auf Räume im Zentralgebäude nicht annehmen. AStA-Sprecherin Susanna Dedring dazu: „Es ist nun an der Zeit, Konsequenzen aus der jahrelangen Kritik zu ziehen. Ein Einzug ins Zentralgebäude würde für uns eine nachträgliche Legitimation und Billigung des Prestigebaus bedeuten. Des Weiteren entsprechen die angebotenen Räume überhaupt nicht dem Bedarf, den wir für unsere Arbeit haben. Schon bei der Planung wurde die Meinung der Studierendenschaft nicht ausreichend angehört.“
AStA-Sprecher Benjamin Christodoulou erklärt die Kritik an Neubau und Präsidium: „Das Verhalten des Präsidiums im Rahmen der Zentralgebäude-Entstehung ist untragbar. Die Gründe für die 2014 geäußerte Rücktrittsforderung von Student*innenparlament und AStA an den Präsidenten sind nach wie vor aktuell.“ Die Chronik der Planung und des Baus ist geprägt von behördlichen Berichten zu Unklarheiten bei der Finanzierung, zur Nicht-Offenlegung relevanter Planungsstände sowie zu unrechtmäßigen Auftragsvergaben und privatwirtschaftlichen Verstrickungen. Christodoulou dazu weiter: „Große Teile der Kostensteigerungen und Bauzeitverlängerungen lassen sich auf Fehlkalkulationen und unzureichende Planung zurückführen. Wir bemängeln darüber hinaus den Umstand, dass die Universität der Meinung ist, nur mit einem Prestigebau wettbewerbsfähig bleiben zu können. Bildungsinstitutionen sollten nicht in einem Wettbewerb zueinander stehen und schon gar nicht in einem, der von der Qualität der Forschung und Lehre völlig losgelöst ist.“ (mehr …)

Neues Zentralgebäude – Kritik aus der Student*innenschaft anlässlich der Einweihung 2017

Das, was wir sehen und erleben, hat Einfluss auf unser Denken und Handeln. Unser neues Zentralgebäude wird neue Wege eröffnen, wie wir unsere Universität erleben, wie wir mit der Vergangenheit umgehen, was wir in der Gegenwart wagen und wie wir in die Zukunft wirken.

Sascha Spoun, Montagsmail 06.02.2017

Am 11. März wird nach etwa zehnjähriger Planung das Zentralgebäude unserer Universität eröffnet. Das Präsidium ist euphorisch und optimistisch, dass jetzt alles gut wird – wir eher nicht so. Das, was wir nicht sehen und erleben können, kann nämlich auch einen großen Einfluss auf unser Denken und Handeln haben. Daher finden wir es wichtig, über die von Präsidiumsseite nicht präsentierten Kritikpunkte an dem Bauprojekt zu informieren – neben Bauzeitverlängerungen und Kostensteigerungen zum Beispiel auch privatwirtschaftliche Verstrickungen. Wir wünschen uns, dass die Universitätsgemeinschaft es schafft, reflektiert mit der Vergangenheit umzugehen, in der Gegenwart Offenheit und Transparenz zu wagen und für die Zukunft Konsequenzen aus dem Geschehenen zu ziehen!

Hier könnt ihr eine Chronik der Planung und des Baus lesen sowie die Kritik, die wir daran üben.

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