Allgemein

AStA-Sitzung positioniert sich zum Artikel über den Webauftritt der „Kritischen Festschrift“

Liebe Studis, liebe Interessierte, 
nach Veröffentlichung unseres Beitrags „Internetauftritt zur ,kritischen Festschrift‘: Was ist da los?“ wurde offiziell durch ein anderes StuPa-Mitglied Beschwerde gegen die Nennung von zwei Namen in dem besagten Artikel eingereicht. 
Diese Beschwerde wurde auf der letzten AStA-Sitzung besprochen und thematisiert, sowie nach längerer Diskussion, u.a. auch mit dem anwesenden Beschwerdesteller, folgende Stellungnahme von den stimmberechtigen AStA-Mitgliedern dazu formuliert  und mit großer Mehrheit beschlossen:
Der AStA in Vertretung durch seine beiden AStA-Sprecher*innen Julius Flinks und Linda Macfalda hat am vergangenen Mittwoch öffentlich gemacht, wie es zur aktuellen Situation der Website, die für die Onlinepräsenz unserer kritischen Festschrift „Eine Universität für das 21. Jahrhundert?“ kommt.
Der AStA hat in seiner Sitzung am 7.03. diese Stellungnahme legitimiert. Der Schritt die öffentliche Auseinandersetzung zu suchen wurde nach längerer Zeit, in der keine einvernehmliche Lösung gefunden werden konnte, gewählt. Dabei wurden zwei (stellvertretende) Mitglieder des StuPa namentlich genannt. Unserer Auffassung nach war die Nennung dieser Namen notwendig, um den Fall nachvollziehbar zu machen. Die betreffenden Personen handeln in ihrer Funktion als Mitglieder der verfassten Studierendenschaft. Als Mandatsträger bzw. Mitglied einer StuPa-Liste nimmt man Vertretungsaufgaben gegenüber den Studierenden wahr und steht somit in der Hochschulöffentlichkeit. Der Name des Inhabers der Website wiederum, auf die im Laufe der Ereignisse weitergeleitet wurde, ist zudem aus dem Titel der Seite klar ersichtlich.
Unser Auffassung nach hat das betreffende StuPa-Mitglied nicht zufällig genau diese Domain gekauft, sondern als Ausdruck seiner Unzufriedenheit mit der politischen Arbeit des AStA. Insbesondere die Nicht-Herausgabe der Domain verstehen wir als politischen Akt, der nur darauf ausgelegt ist, der Studierendenschaft zu schaden. Unserer Auffassung nach sollte Politik im öffentlichen Raum betrieben werden. Daher haben wir den Konflikt hochschulöffentlich gemacht. 
Da andere Mitglieder der Liste klar gemacht haben, dass diese Form der politischen Opposition nicht in Absprache mit der Liste geschehen ist, war es für uns wichtig auch die einzelnen Personen der Liste zu benennen, die in den Konflikt verwickelt sind.
Unserer Ansicht nach haben wir keine Person öffentlich an den Pranger gestellt, sondern sachlich die vorliegende Situation beschrieben. Wir wollen anregen, eine politische Diskussion da zu führen, wo sie hingehört: im hochschulöffentlichen Raum.
Stellv. für den AStA, 
eure AStA-Sprecher*innen,
Julius Flinks und Linda Macfalda