Kategorie: Antira

Workshop: What to do about racist police controls?, 15.05.2017

Workshops: Was tun bei rassistischen Polizeikontrollen? / What to do about racist police controls? / Qu’est qu’il faut faire contre le contrôle raciste de la police?

-de-
von der Kampagne für Opfer rassistisch motivierter Polizeigewalt (KOP)
Wann? am Montag, 15.05.2017, 18-20 Uhr
Wo? Katzenstrasse 2, 21335 Lüneburg
offen für (potenziell) Betroffene, Zeug_innen und alle sonst Interessierten

Du wirst von der Polizei kontrollierst oder bekommst eine Kontrolle mit und glaubst, dass die Kontrolle etwas mit Aussehen und Hautfarbe zu tun hast? Du bist dir sicher, dass die Polizeikontrolle rassistisch motiviert ist, aber du weißt nicht, was du (dagegen) tun kannst? Du bist genervt und/oder befürchtest, dass dir etwas passiert, wenn du dich mit der Polizei anlegst? Du möchtest dich wehren oder unterstützen und einschreiten – aber wie?
In diesem Workshop thematisieren wir das System rassistischer Polizeigewalt, racial profiling und den alltäglichen Ausnahmezustand für die Betroffenen und versuchen gemeinsam Schritte praktischer Solidarität entwickeln. Methoden: Positionsübungen, Input, Gruppenarbeit und Infomaterial.

Die Teilnahme ist kostenlos. Der Workshop wird nach Bedarf auf Deutsch und Englisch gehalten. Übersetzung in weitere Sprachen kann ggf. auf Anfrage organisiert werden. Wenn Ihr in weitere Sprachen übersetzen könntet, schreibt es gern bei der Anmeldung dazu. Kinderbetreuung vor Ort während des Workshops können wir organisieren. Schreibt uns dazu gerne ob Ihr mit Kind*ern kommt und Unterstützung möchtet.

Anmeldungen bitte per Mail an: antira@asta-lueneburg.de


-eng-
by the Kampagne für Opfer rassistisch motivierter Polizeigewalt (KOP)
When? Monday, 15.05.2017, 6 pm – 8 pm
Where? Katzenstrasse 2, 21335 Lüneburg
open for (potentially) affected people, witnesses and everyone else interested
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Stellungnahme zur anhaltenden Debatte um sexualisierte Gewalt in Deutschland

AStAlogo-aktuell-smallDie sexuellen Übergriffe auf Frauen in Köln, Hamburg und anderen deutschen Städten in der Silvesternacht wurden in den letzten Wochen umfassend für fremdenfeindliche, populistische Äußerungen instrumentalisiert. Unter dem Deckmantel feministischer Positionen fordern seitdem zahlreiche Politiker*innen Asylrechtsverschärfungen und vereinfachte Abschiebeverfahren. Einseitige Darstellungen und Forderungen der Presse unterstützen die rechte Hetze gegen Geflüchtete und Migrant*innen. (mehr …)

Film „Nacht und Nebel“, 08.05.2017

Was? Film „Nacht und Nebel“
Wann? Montag, 08.05.2017, 20 Uhr
Wo? bleank, Lünertorstrasse 20, 21335 Lüneburg

Der Film dauert etwa 30 Minuten. Altersfreigabe ab 12 Jahren. Die Veranstaltung ist kostenlos und offen für alle. Der Film wird auf Deutsch gezeigt, gegebenenfalls mit Untertiteln auf Englisch.

Am Gedanktag zur Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai 1945 zeigt das Antirassismus Referat des AStA der Uni Lüneburg den Film „Nacht und Nebel“ von Alain Resnais. Im Anschluss findet um 21 Uhr ein offenes Treffen des Referats statt.

„Als Mahnmal gegen das Vergessen entstand 1955, zehn Jahre nach Befreiung der Konzentrationslager, unter der Regie von Alain Resnais der gleichnamige Film „Nacht und Nebel“. Er nimmt seinen Ausgang in den grün überwucherten Ruinen von Auschwitz und zeigt dann in einem Rückblick das Geschehen in den Todeslagern, die gnadenlose menschenverachtende Präzision der sogenannten „Endlösung“.

Dabei verbinden sich einprägsame Bilder mit der Musik Hanns Eislers und der künstlerischen Ausdruckskraft der Schriftsteller Jean Cayrol und Paul Celan (für die deutsche Bearbeitung), die beide den Holocaust überlebten, zu einem Dokument von erbarmungsloser Eindringlichkeit. Diese Qualität und sein Stellenwert als Warnung vor kollektiver Entmenschlichung im Zuge ideologischer Verblendung und politischer Diktatur verleihen dem Film eine zeitlose Aktualität.“

Mehr Informationen: http://clubfilmothek.bjf.info/filme.htm?id=2930275&krit=t&ft=n

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=B_65XCEaFlo

-eng-
What? Movie „Night and fog“
When? Monday, 8th May, 8 pm
Where? blaenk, Lünertorstrasse 20, 21335 Lüneburg

The movie lasts about 30 minutes. Recommended 12 years and older. The event is for free and open for everyone interested. The movie will be shown in German, with English subtitles if necessary.

On the remembrance day for the liberation from national-socialism on the 8th May 1945 the anti-racist working group from the AStA of the University Lüneburg shows the movie „Night and fog“ by Alain Resnais. Afterwards there is an open meeting of the group at 9 pm, which you are welcome to join.

More information: http://clubfilmothek.bjf.info/filme.htm?id=2930275&krit=t&ft=n

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=B_65XCEaFlo

Anlaufstelle für Menschen mit Diskriminierungserfahrung

antiraneuquargIhr möchtet über selbst erlebte Diskriminierung sprechen und sucht Beratungsmöglichkeiten? Dann schreibt uns – der Anlaufstelle für Menchen mit Diskriminierungserfahrung – gerne eine Mail: anlaufstelle[at]asta-lueneburg.de oder füllt das Formular auf der AStA-Homepage aus. Wichtig: In der vorlesungsfreien Zeit ist die Sprechstunde nicht regulär geöffnet, sondern wir können gemeinsam einen individuellen Termin ausmachen. Zum Ende der vorlesungsfreien Zeit melden wir uns wieder bei euch!

Stellungnahme zum Angriff auf eine Lüneburger Moschee

In der Nacht vom 04. auf den 05. Januar kam es zu einem rassistisch motivierten Angriff auf eine Moschee in der Dahlenburger Landstraße. Der AStA verurteilt diese Tat, positioniert sich gegen rassistische Hetze und Gewalt und kritisiert den nachlässigen Umgang der Polizei mit derartigen Vorfällen:

Lüneburger Polizei bagatellisiert Angriff auf Moschee

In der Nacht vom 04. auf den 05. Januar 2017 kam es zu einem wahrscheinlich rassistisch motivierten Angriff auf eine Moschee in der Dahlenburger Landstraße. Dabei wurde vor dem Gebäude rote Farbe ausgeschüttet und, vermutlich mit einem Steinwurf, eine Fensterscheibe beschädigt.

Bereits in der Nacht zum 07.10.2016 wurden auf dem Parkplatz hinter der Moschee am Lüner Weg mehrere Autos zerkratzt. Augenzeugen berichteten, dass einer der Kratzer ein Hakenkreuz darstellen könnte. Die Umstände lassen auch hier auf eine gezielte Tat schließen.

Die Antifaschistische Aktion Lüneburg/Uelzen berichtet von weiteren Angriffen auf diese Moschee: So wurden 2008 fünf Scheiben eingeschlagen und im März 2013 kam es zu Farb-Schmierereien.

Sie schreibt weiter:
„Im letzten Jahr tauchten in den östlichen Stadtgebieten – Kaltenmoor, Neu Hagen, Lüne-Moorfeld, Ebensberg – von Lüneburg immer wieder Naziaufkleber und rechte Schmierereien auf. Betroffen davon war im Herbst auch der Gedenkstein für die deportierten Jüdinnen und Juden aus Lüneburg.

Bundesweit steigen in den letzten Monaten die Zahlen rassistischer Übergriffe auf Geflüchtete und muslimische Einrichtungen. (mehr …)