Kategorie: QuARG

Neues Datum: Die AfD und der Antifeminismus

Die AfD und der Antifeminismus
Themen, Protagonist*innen, Widersprüche.

mit Eike Sanders vom apabiz (antifaschistisches pressearchiv und
bildungszentrum berlin e.v.)

12.12.2017
19 Uhr
Raum C 14.006, Leuphana Universität Lüneburg
Universitätsallee 1 (vormals Scharnhorststraße)

Die Rechtsaußen-Parteien Europas werden erstaunlich oft von Frauen geführt. Das hat Gründe – und ist trotzdem paradox. Viele Führungsfrauen zum Beispiel der AfD sind dabei weit mehr als plakative Aushängeschilder zur Verhinderung einer fortschrittlichen Einwanderungs- und Integrationspolitik. Ganz offensiv arbeiten die rechten »Frontfrauen« auch daran, politische und gesellschaftliche Errungenschaften der Frauen- und Queerbewegung zurück zu drehen. Sie verurteilen staatliche
Maßnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter, polemisieren gegen Feminismus, gegen geschlechtersensible Pädagogik und Sexualerziehung – und nicht zuletzt gegen die mühsam erkämpften Rechte von Frauen und LGBTI* auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung. Die inneren Auseinandersetzungen der AfD sind auch zu dem Themenfeld noch nicht beendet. Die Aktivitäten anderen Akteure des sich zunehmend besser organisierenden Antifeminismus zeigen jedoch, dass die Gesellschaft dringend neue feministische und antifaschistische Antworten braucht.

Eike Sanders ist Mitarbeiterin des Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin apabiz e.V., wo sie zentral zu dem Thema extreme Rechte und gender forscht, publiziert und Bildungsarbeit durchführt. Ihre Schwerpunkte sind die „Lebensschutz“-Bewegung, Antifeminismus sowie der „Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU). Sie ist Mitglied im Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus.

Eine Veranstaltung vom Arbeitskreis Antisexismus im Anna & Arthur (AKASAA) in Kooperation mit QuARG.

Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige reaktionäre Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu verwehren oder von der Veranstaltung auszuschließen.

Workshop: Queer Basics

 

ACHTUNG: Wir starten ca. 45 Minuten später als geplant, also um 18:45! Wir freuen uns auf euch! 🙂

Muriel Aichberger kommt uns wieder einmal mit einem interessanten Thema besuchen, also kommt vorbei, wir freuen uns!   Wann?:  Mittwoch, 14. Dezember 2016, 18:45 Uhr    Wo?: C6.320

Kleine Beschreibung:
Der Begriff Queer geistert seit den 90er Jahren im akademischen und aktivistischen Kontext herum, aber was ist das eigentlich?
Der partizipative Vortrag gibt einen Überblick über Grundlagen und Entwicklungen. Zunächst werfen wir einen Blick in die Queer-Studies und schauen uns an, was ‚queer‘ akademisch eigentlich kann. Danach betrachten wir die aktivistische Seite, also queer Politics und queere Kunst. Außerdem werden Problemstellungen vor denen queerer Aktivismus heute steht und aktuelle Kämpfe innerhalb der queeren Bewegung(en) beleuchtet.

Queere Ringvorlesung 2017

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Dieses Semester gibt es zum zweiten Mal eine queere Ringvorlesung an der Universität Lüneburg. Das AStA Referat QuARG hat keine Kosten und Mühen gescheut und ein buntes Programm aus Vorträgen, Workshops und Filmen auf die Beine gestellt. Los geht’s am 9. Mai um 18:15 Uhr in C 14.006 mit dem Vortrag “A_sexualität 101”.
Und das ist das Programm:
Vortrag: A_sexualität 101 mit Annika Spahn am 09.05.2017 um 18.15 in C14.006
Was ist eigentlich A_sexualität und was ist es nicht? Welche Diskriminierungserfahrungen machen a_sexuelle Menschen in der Gesellschaft, aber auch der queeren Community? Wie geht die Medizin mit a_sexuellen Menschen um? Wie sieht a_sexueller Aktivismus aus? Diese und viele andere Fragen versucht der Vortrag zu beantworten. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
Workshop: Einvernehmlichkeit/ Konsens in Sex und Beziehungen mit Joris Kern am 13.05.17, 13-19 Uhr in C6.320
Einvernehmlichkeit bedeutet, dass jederzeit alle Beteiligten sicher sein können, dass alle Beteiligten einverstanden sind, mit dem was passiert. Das ist leider nicht selbstverständlich, denn Medien und Gesellschaft zeichnen das Bild von einer wortlosen, „funktionierenden“, linearen (Hetero)Sexualität, in der einfach getan wird, in der Hoffnung, dass kein Nein kommt.
Aber: NEIN ist super! JA auch!

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Vortrag: Geschlechtersensible Sprache – Was? Warum? Wie?

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Am Mittwoch, den 1. Februar besucht uns Stephan und spricht ab 18:30 Uhr im Plan B über geschlechtersensible Sprache.

Darum geht’s im Detail:
Ob Sternchen, Unterstrich, großes I oder kleines x – es gibt viele Möglichkeiten zu gendern. Doch warum das Ganze? Es geht doch darum, was ich meine und nicht darum, was ich sage?
Anhand einer kurzen sprachwissenschaftlichen Einführung werden die Hintergründe für geschlechtersensible Sprachhandlungen erläutert. Anschließend wird näher auf geschlechtergerechte und pseudo-gerechte Sprachformen eingegangen sowie ihr für und wider erörtert. Zum Abschluss der Vortrags werden weiterführende Möglichkeiten sprachlich zu handeln sowie ihr (anti-)diskriminierendes Potential aufgezeigt und zu einem Austausch über eigene Erfahrungen, Tipps und Tricks im Alltag und an der Universität eingeladen.

Stephan Baglikow studiert Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg und Elektrotechnik an der technischen Universität Berlin. Gender und Queer Studies sind in seinem Kuwistudium Querschnittsthemen. Seit dem Beginn seines Studiums engagiert er sich queer*feministisch und gründete im Zuge dessen das QuARG Lüneburg.

Öffnungszeiten AStA Büro

In der Vorlesungszeit:

Mo: 10:00 – 14:00 Uhr
Di: 10:00 – 16:00 Uhr
Mi: 10:00 – 16:00 Uhr
Do: 10:00 – 16:00 Uhr
Fr: 10:00 – 14:00 Uhr

Telefon: 04131 – 677 1510

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