Kategorie: StuPa

Kurzprotokoll

der StuPa-Sitzung vom 13.12.2017

 

Informationen

  • Eine eigens dafür eingesetzte Arbeitsgruppe arbeitet an einem Geschäftsmodell für ein studentisch betriebenes Café. Das studentisch betriebene Café soll das jetzige Café Neun im Erdgeschoss von Gebäude 9 auf dem Campus ersetzen. Um das Geschäftsmodell möglichst optimal an die Bedürfnisse der Student*innen anzupassen, gibt es dazu eine Umfrage, die unter Student*innen der Uni Lüneburg durchgeführt wird. Die Umfrage findet Ihr auf der Facebook-Seite des AStA Uni Lüneburg oder auf der Homepage des AStA!
  • Aktuell werden noch Interessierte für das AStA-Sprecher*innenkollektiv gesucht. Interessent*innen können sich gerne beim StuPa-Vorsitz oder den aktuellen Sprecher*innen melden, um mehr Infos zu den Aufgaben des Amtes zu bekommen. Die Wahl hierzu wird am 17. Januar 2018 stattfinden.
  • Im Januar wird es verschiedene Veranstaltungen geben mit dem Ziel, Rechte von studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften (SHKs und WHKs) zu stärken. Der Auftakt wird ein Workshop zum Thema sein, der am 10. Januar um 14:00 Uhr im AStA-Multifunktionszimmer (Raum C 9.118) stattfinden wird.

 

Wichtige Beschlüsse

  • Bei einigen der kürzlich stattgefundenen Urabstimmungen wurde das Quorum von 25% Wahlbeteiligung knapp verfehlt, sodass die entsprechenden Urabstimmungen zunächst keine bindende Wirkung haben. Da das Quorum von 25% nur sehr knapp verfehlt wurde, hat das StuPa entschieden, die Varianten nun umzusetzen, wofür sich eine Mehrheit der Abstimmenden ausgesprochen hat.
  • Franziska von Schmeling und Merten Ebbert wurden zum studentischen Mitglied und stellvertretenden Mitglied im Verwaltungsrat gewählt.
  • Das StuPa hat den Haushaltsausschuss dazu beauftragt, eine Position zur Finanzierung der Schließfächer im Hörsaalgang zu erarbeiten.
  • Das StuPa hat beschlossen, sich dem Aufruf zum International Migrants Day anzuschließen. Eine entsprechende öffentliche Kundgebung wird am Montag, 18.12. in Lüneburg stattfinden.
  • Das StuPa wird sich in den kommenden Monaten im Rahmen gesonderter Tagesordnungspunkte mit den Themen politisches Mandat der Verfassten Studierendenschaften (am 17.01.2018), Gedenkkultur auf dem Campus Lüneburg und strukturelle Diskriminierungen
  • Der StuPa-Vorsitz hat in Rücksprache mit dem StuPa die nächste Sitzung vom 10.01.2018 auf den 17.01.2018 verschoben.

 

Neugierig geworden? Dann schau doch gerne bei der nächsten Sitzung vorbei! Diese findet am 17.01.2018 um 14:30 in C9.102 statt.

In den Sitzungen des StuPa sind alle Student*innen der Universität Lüneburg rede- und antragsberechtigt!

Das Kurzprotokoll in pdf-Form findet Ihr hier: 2017-12-13 Kurzprotokoll 9. ordentliche Sitzung

Ergebnisse der studentischen Vollversammlung

Es wurde zu einer vom Student*innenparlament beschlossenen Urabstimmung über die Beitragshöhe informiert. Die abzustimmende Betragshöhe bezieht sich auf drei Serviceangebote die jedes Semester finanziell durch den von Student*innen gezahlten Beitrag unterstützt werden: EliStu (Kinderbetreuung für Eltern im Studium), KonRad (Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt) und der Hochschulsport. Für jedes Serviceangebot werden jetzt verschiedene Wahlvarianten angeboten die bei Mehrheit entscheiden wie viel Geld alle Student*innen jedes Semester jeweils dafür zahlen. Die Varianten sind beispielsweise eine Beibehaltung des aktuellen Betrages, was zu Einschränkungen des Angebotes führen kann, ein kostendeckender Betrag oder einer, der Möglichkeiten der Angebotserhöhung bietet. Genauere Informationen sind der kommenden Informationsveranstaltung zur Finanzierung der Serviceangebote und dem Wahlzettel zu entnehmen. Die getroffene Entscheidung der Wähler*innenschaft und somit der entsprechende Beitrag ist für das Student*innenparlament bindend. (mehr …)

Das Student*innenparlament hat in seiner 9. ordentlichen Sitzung des 12. StuPas am 13. Dezember 2017 folgenden Aufruf zu Aktionen und Demonstration am International Migrants Day (18. Dezember 2017) beschlossen:

 

 

Stop Wars on Migrants – Beendet Gewalt gegen Migrant_innen

 

Demonstration in Lüneburg am Montag, den 18.12.2017

Wir rufen auf, am International Migrants Day gemeinsam gegen Gewalt an Migrant_innen auf die Straße zu gehen. Dabei wollen wir insbesondere gegen die dramatischen Menschenrechtsverletzungen an Migrant_innen in Libyen demonstrieren. Wir zeigen uns solidarisch mit dem Aufruf des Refugee Accomodation Space City Plaza in Athen. Unter dem Motto „Keine europäischen Gelder für Sklaverei in Libyen: Stoppt Kriege gegen Migrant_innen!“ fordert diese Initiative zu internationalen Protesten auf.

In Libyen werden Migrant_innen gewaltsam in Lagern eingesperrt, wo sie gefoltert und als Sklav_innen verkauft werden. Dies ist eine Folge des Bürgerkrieges im Land. Seit dem Ausbruch des Krieges kämpfen bewaffnete Milizen untereinander und mit der Regierung in Tripolis um die Kontrolle einzelner Regionen. Für die vielen Menschen, die über Libyen versuchen nach Europa zu gelangen, ist diese Situation eine Katastrophe: Sie werden von Milizen entführt, die damit Lösegelder erpressen wollen. Wer die Lösegelder nicht zahlen kann, wird getötet oder als Sklav_in verkauft. Die EU fördert diese Zustände durch die Zusammenarbeit mit libyschen Milizen und die Finanzierung der sogenannten libyschen Küstenwache. Das Leiden der Migrant_innen wird von den europäischen Staaten so bewusst als Abschreckungsmaßnahme eingesetzt. Dies reiht sich ein in das tödliche Programm einer „Festung Europa“. Die europäischen Staaten, die durch Kolonialismus, Krieg und Klimawandel Flucht mitverursachen, setzen auf Abschottung, anstatt sich ihrer Verantwortung zu stellen.

Der Krieg gegen Migrant_innen findet jedoch nicht nur an den europäischen Außengrenzen statt. Er äußert sich in Gesetzen, die die Freiheit von Migrant_innen in jeder Hinsicht einschränken. Er äußert sich auch darin, dass Menschen durch Abschiebungen in Lebensgefahr gebracht werden. Insbesondere schockieren Abschiebungen in Bürgerkriegsländer wie Afghanistan, wo sich die Sicherheitslage seit Jahren verschlechtert.

Wir fordern ein Ende der Gewalt gegen Migrant_innen. Wir fordern die sofortige Einstellung der Finanzierung von Folter und Sklaverei in Libyen. Wir fordern sichere Einwanderungswege, um das Sterben im Mittelmeer zu beenden. Wir fordern ein Ende rassistischer Migrationspolitik und ein generelles Verbot von Abschiebungen.

 

Globale Bewegungsfreiheit ist ein Menschenrecht – Solidarität mit Migrant_innen!

 

Wir sind eine friedliche Protestbewegung. Rechtsradikale, rassistische, sexistische und antisemitische Einstellungen lehnen wir ab. Unsere Empörung richtet sich nicht gegen einzelne Personen / Beamt_innen, sondern gegen politische Machtverhältnisse.

Link zum Aufruf im pdf-Format:

 2017-12-13_Aufruf_International Migrants Day

 

 

Wahlbekanntmachung

für die Wahlen zu den Fachgruppenvertretungen der Studierendenschaft der Universität Lüneburg für die Legislaturperiode 2017/18

D U R C H FÜ H R U N G  V O N  U R A B S T I M M U N G E N

zur Einführung des landesweiten Semestertickets und Finanzierung einer Fahrradselbsthilfewerkstatt, eines Servicebetriebes für studierende Eltern und des Hochschulsportes (mehr …)

Öffnungszeiten AStA Büro

In der Vorlesungszeit:

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