Vergangene Jahre

2015

Mo., 9. November

18:00 Uhr | Vortrag: ‚Macht Gesellschaft Geschlecht? – Über die soziale Konstruktion von Geschlecht‘, Steffi Hobuß | Hörsaal 4

Steffi Hobuß ist Dozentin für Philosophie und eines ihrer Forschungsinteressen liegt bei den Gender Studies. In dieser Einführung wird sie die Frage behandeln, inwiefern es sich beim Geschlecht von einer sozialen Konstruktion statt einer biologische Konstante sprechen lässt.

Besonders geeignet für Einsteiger_innen!

https://www.facebook.com/events/1656351607977904/

20:00 Uhr Einlass, Beginn 20:30 Uhr | Poetry Slam: gesellschaft – macht – geschlecht | Hörsaal 1

In Kooperation mit Kampf der Künste veranstalten wir am 09.11. in Hörsaal 1 einen Poetry Slam mit dem Titel „gesellschaft – macht – geschlecht“. Denn wir haben was zu sagen. Vielleicht mal laut, vielleicht mal leise, vielleicht mal lustig, vielleicht mal ernst, aber definitiv wichtig.

Spendenempfehlung für den Eintritt: 3 bis 7 Euro

https://www.facebook.com/events/187105314959979/

Di., 10. November

18:30 Uhr | Vortrag: ‚Umgang mit genderspezifischen Dominanzstrukturen‘, Ana-Cara Methmann| PlanB

Sexismus ist eine Machtstruktur, die die Gesellschaft anhand von Geschlecht (biologisch und sozial) und Begehren einteilt. Dies erfahren wir alle am eigenem Körper und Seele – wir erfahren, was es bedeutet ein „Mann“ und eine „Frau“ zu sein, dass unsere Gesellschaft nur das eine oder das andere vorsieht, und sind gefordert uns darin zu verhalten Diese Machtstruktur prägt nicht nur unsere alltäglichen Begegnungen und Handlungen, was und wer wir sind, sondern auch, wie wir uns anderen gegenüber verhalten – und findet sich in unseren Institutionen und in unserem Wissen wieder.

In einer Mischung aus Kurz-Workshop und Vortrag wird ein Blick darauf geworfen, was diese Dominanzen sein können, wie sie verankert sind und was verschiedenste Gruppen sich bereits überlegt haben, um diesen zu begegnen.

Ana-Cara Methmann macht politische Bildungsarbeit mit den Schwerpunkten Antisexismus, Rassismuskritik, Migration(spädagogik) und Theater der Unterdrückten, moderiert, begleitet und coacht. Sie ist selbst in politischen Zusammenhängen unterwegs und beschäftigt sich u.a. in Haus-,  Polit- und Bezugsgruppen mit solchen Dominanzen und Ausschlüssen.

https://www.facebook.com/events/1611732102408958/

Mi., 11. November

18:30 Uhr | Vortrag: ‚Wer stellt sich gegen den Feminismus von heute?‘, Anne Wizorek | Hörsaal 3

Mit dem Hashtag #Aufschrei wurde über Twitter vorzwei Jahren eine breite Diskussion zu Alltagssexismusund sexualisierter Gewalt angestoßen. Anne Wizorek war eine seiner Initiatorinnen. Mit uns diskutiert die Autorin ihre feministische Agenda sowie Herausforderungen, die sich durch Antifeminismus im Netz und außerhalb ergeben.

https://www.facebook.com/events/1492127987750526/

Do., 12. November

20:00 Uhr | Film: ‚Pride‘ | PlanB

1984: Eine Schwulen- und Lesbengruppe aus London beschließt, auf eigene Faust in einem kleinen walisischen Dorf Spenden für die Familien streikender Bergleute zu sammeln. Neben Irritationen und Vorurteilen entsteht eine besondere Freundschaft, die das ganze Dorf auf den Kopf stellt.

https://www.facebook.com/events/1488539984781923/

Fr., 13. November

18:30 Uhr | Workshop: ‚Was macht eigentlich SchLAu? – Ein Beispielworkshop‘, SchLAu Lüneburg | AStA-Wohnzimmer

SchLAu Lüneburg ist ein ehrenamtlich organisiertes Projekt, das im Bereich der Jugendbildung über die Vielfalt von Lebensweisen aufklärt und informiert. Am Freitag wollen wir allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich die Methoden und deren Durchführung mal genauer anzuschauen.

https://www.facebook.com/events/1638691213065896/

Mo., 16. November

18:30 Uhr | Vortrag: ‚Making Sex: Zur gesellschaftlichen Herstellung biologischen Geschlechts‘, Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß | Hörsaal 3

Ist Geschlecht natürlich? Auch die derzeitigen biologischen Konzepte über Geschlecht sind Resultat einer gesellschaftlichen Ordnung – die in Deutschland noch immer nicht vor menschenrechtsverletzender Gewalt zurückschreckt, wenn es darum geht, eindeutig „weiblich“ oder „männlich“ herzustellen. Heinz-Jürgen Voß arbeitet heraus: Mit den aktuellen biologischen und medizinischen Theorien über Geschlecht sind besser viele Geschlechter erklärbar als nur zwei oder drei.

https://www.facebook.com/events/856379477813632/

Di., 17. November

18:30 | Seminarauftakt: ‚Konstruierte Natur – Über die Naturalisierung von sozialen Abgrenzungskategorien‘, Kristina Heller & Kevin Kunze | PlanB

Kristina Heller und Kevin Kunze führen in Mechanismen von Diskriminierung und Stereotypen, nicht nur auf Basis von Geschlecht, ein: “Natürlich” wirkende Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften sind abhängig von Umwelt & Gesellschaft und Privilegien Ausschlüsse und Diskriminierungen entstehen auch durch pauschale, nur scheinbar unabänderliche Grenzziehungen und Kategorisierungen.

Die Veranstaltung wird als Seminar in den folgenden Wochen im Rahmen der „Alternativen Lehre“ des AStAs weitergeführt.

https://www.facebook.com/events/1640723722811767/

Mi., 18. November

18:30 Uhr | Vortrag: ‚Geschlechtergerechte Sprache und inklusive Kommunikation‘, Muriel Aichberger | AStA-Wohnzimmer

„Zur besseren Lesbarkeit wird im folgenden Text nur die männliche Form verwendet. Die weibliche Form ist selbstverständlich mitgemeint.“

Alle, die – wie Muriel selbst – studieren, kennen diesen Satz. Dabei ist durch viele empirische Studien belegt, dass die eigentliche Absicht dabei vollkommen verfehlt wird. Woher kommt die Hartnäckigkeit des generischen Maskulinums und viel wichtiger, was sind Praktiken, mit denen wir seinen Gebrauch hinterfragen, durchkreuzen und vermeiden können?

https://www.facebook.com/events/410633015812621/

Do., 19. November

19:00 Uhr | Kinofilm: ‚Something must break‘ | SCALA-Programmkino, Apothekenstraße 17

Sebastian ist in Andreas verliebt und Andreas in Sebastian. Eigentlich die besten Voraussetzungen für eine glückliche Beziehung – wäre da nicht das Problem, dass Sebastian transsexuell ist und sich im falschen Körper gefangen fühlt, während Andreas seine bisexuellen Neigungen nur schwer akzeptieren kann.

https://www.facebook.com/events/434242550110435/

Sa., 21. November

18:30 Uhr | Workshop: „Bentley Mode“, Shirlette Ammons | Anna & Arthur

„In 2012, I came across an essay about Gladys Bentley, a 1920’s blues singer and “bulldagger”. Bentley dressed in a suit and top hat and performed explicit versions of popular songs backed by a chorus of drag queens. I will present songs that define and exemplify Bentley Mode from hip hop artists while giving Bentley Mode historical context through artists from other genres (like Grace Jones and Sylvester) who also exhibit gender and musical deviance.”

The workshop will be held in english. / Der Workshop findet auf Englisch statt.

https://www.facebook.com/events/914364891950754/

20:30 Uhr | Konzert: Shirlette Ammons / Finna | Anna & Arthur

Shirlette Ammons stammt aus dem Bible Belt der USA und hat einen Stil entwickelt, der mit Rap auch schwerwiegenden gesellschaftskritischen Themen leichtfüßig begegnet.

Finna spielt gerade beim Wutzrock, Female Focus und im Vorprogramm von Frittenbude. Beide zusammen ergeben eine explosive Mischung aus Poesie und Reflexion.

https://www.facebook.com/events/1513782362276908/

 

Begleitendes Programm

  • Posterausstellung: Geschlechterverhältnisse in der Wissenschaft | Hörsaalgang
  • Magazin: ‚Reading Gender: Gegen Sexismus und Homophobie – Eine Materialsammlung‘ | Erhältlich u.a. im AStA-Büro

 

Öffnungszeiten AStA Büro

In der Vorlesungszeit:
Mo: 10:00 – 14:00 Uhr
Di: 10:00 – 16:00 Uhr
Mi: 10:00 – 16:00 Uhr
Do: 10:00 – 16:00 Uhr
Fr: 10:00 – 14:00 Uhr

In der vorlesungsfreien Zeit:
Di & Do: 10:00 – 14:00
Telefon: 04131 – 677 1510

Ihr findet uns jetzt auch bei Twitter! @AStA_Lueneburg

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