Aufruf der Alternativen Lehre

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Wir suchen Eure Konzepte für die Alternative Lehre im Sommersemester zum Thema „Erinnern“. Einreichfrist ist der 27.03.2020.


„Erinnern“, dass kann sehr persönlich sein, aber auch kollektiv geschehen. Wir erinnern uns an Menschen, an Erfahrungen und an Erkenntnisse, zu denen wir gelangt sind. Wir können Erinnerungen teilen oder der Erinnerung auf die Sprünge helfen. An manches würden wir uns gerne nicht erinnern – stattdessen vergessen – und mancher Erinnerung sind wir verpflichtet. Diese Verpflichtung zur gemeinschaftlichen Erinnerung finden wir im Gedenken und in der Konsequenz, dass sich bestimmte Vorkommnisse nie wiederholen dürfen. Manchmal sind wir dazu auf die Erinnerungen vorheriger Generationen angewiesen, beispielsweise im Gedenken an die Shoa oder in der Erforschung der Geschichte unseres Campus, auf dem wir uns tagtäglich bewegen. Die Alternative Lehre ist in diesem Semester ein Teil des gemeinschaftlichen Erinnerns an das Unvergessliche., insbesondere vor dem Hintergrund des Rechtsrucks in der Gesellschaft. Die Erinnerungen dürfen nicht ruhen. Auch der Klimawandel ruft zum Erinnern auf, um nicht zu vergessen, welche Arten verschwinden und um zu bemerken, was sich verändert. Die Veranstaltungen bieten aber auch Raum für persönliche Erinnerungen oder beispielsweise die Frage danach, was eigentlich eine Erinnerungskultur ist und wie erinnern im Körper und Gehirn abläuft. Wir wollen wissen, an was und wie ihr euch erinnern wollt und könnt.