StuPa

Das Student*innenparlament (StuPa) ist das höchste beschlussfassende Gremium der Studierendenschaft. Im Wesentlichen besteht die Arbeit des StuPa darin, den studentischen Haushalt zu verteilen und verwalten, den hochschulpolitischen Kurs der verfassten Studierendenschaft mitzubestimmen und Ordnungen, Satzungen und Richtlinien zu beschließen. Der Haushalt wird an verschiedene studentische Gremien, Fachgruppen, etc. verteilt. Beispielsweise werden EliStu, der Hochschulsport und der DSi unterstützt.

Außerdem verfügt das StuPa über einen Projektfördertopf, bei dem sich alle Student*innen mit einzelnen Projekten und Anträgen um Geld bewerben können. Nähere Informationen gibt es hier.

Regelmäßig bezieht es auch zu politischen Zuständen und Ereignissen Stellung, die Relevanz für die Universität haben.

Das StuPa wird jedes Jahr gewählt; es können einzelne Student*innen oder Listen kandidieren. Diese Listen verhalten sich in etwa wie Parteien: Sie haben für gewöhnlich ein Programm und wenn du einer Person in der Liste deine Stimme gibst, gibst du der gesamten Liste die Stimmt. Auf Grund dieser Stimmen werden die 17 Sitze des StuPas an die Listen verteilt. Ihr könnt euch zur Wahl einer bestehenden Liste anschließen oder eine eigene gründen.

Die Studierendenschaft der Leuphana Universität Lüneburg vertritt die Studierenden gemäß §20 (1) NHG und §41 HRG in allen hochschulpolitischen, sozialen und kulturellen Belangen  der Studierenden in der Hochschule sowie der Gesellschaft. Sie wirkt in  diesem Sinne auch für die politische Bildung der Student*innen.
Die  Studierendenschaft bekennt sich zum Leitbild der Leuphana Universität Lüneburg im Sinne einer nachhaltigen und humanistischen Entwicklung der Gesellschaft. Hochschule und Wissenschaft stehen in zentraler Verantwortung für eine friedliche, soziale, ökologische und demokratische Weiterentwicklung.  Die Studierendenschaft strebt nach der Einheit von Bildung, Lehre und Forschung und damit nach einem freien Studium, welches zur Mündigkeit befähigt.
In diesem Sinne tritt sie für die Demokratisierung der Hochschulen sowie deren Ausfinanzierung, echte Hochschulautonomie und den Abbau von Bildungsbeschränkungen ein. Die Studierendenschaft wirkt für die Emanzipation aller, gegen Diskriminierung jeglicher Art und ist sich ihrer Verantwortung als elementarer Teil der Hochschule bewusst.

Präambel der Satzung der Studierendenschaft Lüneburgs, 2017